Grünlandverbesserung

Grünlandnarben verschlechtern sich im Laufe der Zeit durch Einwirkungen der Umwelt und durch die landwirtschaftliche Bewirtschaftung.
Um die Qualität der Narbe zu erhalten, sind gezielte Maßnahmen zur Grünlandverbesserung durchzuführen.
Bestimmte Pflegemaßnahmen wie Schleppen oder Striegeln, Walzen und Nachmähen gehören zum jährlichen Standardprogramm der Grünlandbewirtschaftung.
Eine ausführliche Übersicht der einzelnen Maßnahmen zur Grünlandverbesserung erhalten Sie hier



Lücken in der Grasnarbe

„Was sind Lücken und wie sind diese zu schätzen?“
  • Bei Grünlandnarben, welche beweidet werden und bei normaler bis semiintensiver Bewirtschaftung, wird die pflanzenfreie Bodenoberfläche unmittelbar nach einer Nutzung oder nach dem Winter als Lücke angesehen.

    Empfehlung: Nachsaat ab 15 % Lücken im Mittel von 4 bis 5 Beobachtungsstellen


  • Bei intensiver Bewirtschaftung der Grünlandnarben (>250 kg N/ha, 3 bis 4 Schnitte, sehr guter Nachwuchs) und durch späte Sorten und späte Nutzung des 1. Aufwuchses geprägte Bestände kann das offene Blätterdach (nicht geschlossener Bestand) bei einer Wuchshöhe von ca. 15 bis 20 cm
    als Lücke angesehen werden.
    Empfehlung: Nachsaat ab 5 % Lücken im Mittel von 4 bis 5 Beobachtungsstellen


  • Prüfen Sie an mehreren Stellen auf der Grünlandfläche je ein Quadrat von 40 cm x 40 cm: lückige Stellen in der Größe einer Hand bedeuten in etwa 15 % Fehlstellen.

Grünlanddüngung

Ein optimaler Grundfutterertrag setzt hochwertige Pflanzen-bestände voraus.
Eine bedarfsgerechte, effiziente und standortangepasste Ernährung der Pflanzen erfordert folgende Informationen:
  • Nährstoffverfügbarkeit des Bodens


  • Nährstoffentzug des Erntegutes


  • Nährstoffrücklieferung über Wirtschaftsdünger

Alle Informationen zur Grünlanddüngung finden Sie hier

Herbizidmaßnahmen

Herbizidanwendungen unterstützen das Nutzungsregime auf dem Grünlandstandort, zusammen mit Düngungs-, Pflege-, und Nachsaatmaßnahmen lassen sich so qualitativ hohe Aufwuchsleistungen erzielen.
Die Herbizidmaßnahmen können noch im Herbst bzw. im zeitigen Frühjahr durchgeführt werden und beeinträchtigen so im Allgemeinen nicht die angestrebten Nutzungstermine.
Eine Übersicht der Empfohlenen Herbizidmaßnahmen sowie das Wirkunsspektrum ausgewählter Grünland-Herbizide finden Sie hier

Silierung

Optimales Anwelken, zügiges Befüllen, richtig Verdichten, perfekt Zudecken, das sind die wesentlichen Voraussetzungen für einen guten Siliererfolg. Der Siliererfolg kann durch den Einsatz von Siliermitteln weiter verbessert und ein Fehlgärungsrisiko ausgeschlossen werden.
Bedingung für eine verbesserte Haltbarkeit der Silage durch Silierhilfsmittel ist, dass diese Siliermittel richtig und gezielt eingesetzt werden. Inzwischen gilt es als erwiesen, dass die Nährstoff- und Energiekonzentration in behandelten Grassilagen höher ist.
Eine Entscheidungshilfe für die Siliermittelwahl finden Sie hier


Silo- und Ballenstretch-Folien

Auf die Qualität der Silage wirken viele Faktoren: Qualität oder Zusammensetzung des Bestandes, Schnittzeitpunkt oder Häcksellänge, Anwelkgrad oder Verdichtung des Futters – zum Schluss sollte in jedem Falle sorgfältig mit einer Qualitätssilofolie abgedeckt werden.
Neben Breite, Länge und Dicke der Folie, die automatisiert gesteuert werden, muss ein gute Silofolie natürlich die Qualitätsparameter besitzen, die den Gebrauchswert für den Nutzer darstellen, wie UV-Stabilität, mechanische Festigkeitswerte, Säurebeständigkeit und Sauerstoffbarriere.
Der beste Schutz der Silage vor Lufteinflüssen ist der Einsatz eines Systems von aufeinander abgestimmten Produkten. In der Praxis treten vor allem Probleme im Randbereich des Silos auf. Hier lohnt sich trotz des höheren Aufwandes an Arbeit der Einsatz von Rand- bzw. Seitenwandfolien. Gerade, weil in diesem Bereich oft die Verdichtung schwer zu gewährleisten ist, sollten alle Möglichkeiten zur Vermeidung von zusätzlichem Sauerstoffeintritt in den Futterstock genutzt werden.
Weitere Informationen zu Silo- und Ballenstretch-Folien finden Sie hier





Ergänzungsfuttermittel

Um das Leistungspotential des hochwertig erzeugten Grundfutters voll auszuschöpfen, ist dessen effiziente Verwertung eine grundlegende Voraussetzung. Dabei spielt ein gesunder Pansen eine entscheidende Rolle.
Stimmt die Fermentation und Verdauung im Pansen, stimmt auch die tierische Leistung. Hochleistungskühe beanspruchen in den Futterrationen
eine hohe Energie- und Nährstoffkonzentration bei einer Gleichzeitig ausreichenden Strukturversorgung.
CRYSTALYX® ist ein hochwertiges Ergänzungsfuttermittel, das mit einem technisch einmaligen Produktionsprozess aus Melasse und Pflanzenfett hergestellt wird. Ohne Pressdruck und ohne chemische Reaktion wird ein wetterfestes Produkt mit einem Trockenmassegehalt von mindestens 95 Prozent hergestellt.
Durch die Aufnahme dieser energiereichen Leckmasse wird der Pansenstoffwechsel nachweislich gefördert und somit die Futteraufnahme und Futterverdaulichkeit gesteigert. Crystalyx bietet durch ein einzigartiges Wirkprinzip eine ideale Kombination aus hochwertiger Energie, Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen.
Falls Sie noch Fragen zu CRYSTALYX haben wenden Sie sich an 0800 . 6647669 oder lesen Sie mehr auf www.crystalyx.de